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Computer-Viren
Man muss nicht erst krank werden, um sich über Computer-Viren zu informieren.
Besser ist jedenfalls, man weiss vorher
Bescheid. Hier kann man sich schlau machen. Ihr Guide verfolgt aufmerksam die
Entwicklung.
Siehe auch Computer-Sicherheit.
Siehe auch Handy-Summary
Siehe auch Glossar zu Viren
Siehe auch Letzte
Meldungen zu Viren
Inhaltsverzeichnis von Rubriken zu Computer-Viren
| Einstieg - Fragestellungen - Hinweise zum Vorgehen bei der Erschließung der Dokumentation |
Auszug
aus FOCUS, Nr. 20 vom 15. 05. 2000
Virus-Schreckenstatistik
Von 643 Sicherheitsfachleuten grosser US-Firmen entdeckten im letzten
Jahr:
| Computer-Viren | 85 % |
| Missbrauch durch Mitarbeiter* | 79 % |
| Denial-of-Service-Attacken** | 27 % |
| Systemeindringlinge von außen | 25 % |
* Herunterladen von pornographischem
Material
** Bombardements mit Anfragen, um Web-Seite zu blockieren
Digitale Erreger - Virenmeldungen 1999
| Makroviren | 64 % |
| Bootviren | 14 % |
| Trojaner | 12 % |
| Würmer | 5 % |
| File-Viren | 3 % |
| Sonstige | 2 % |
Geschätzter Schaden
durch ILOVEYOU-Virus (Frühjahr 2000) weltweit
in der Größenordnung von mindestens 30 Milliarden Dollar oder mehr.
Für 1999 wird von einem weltweitern Virenschaden von 12 Milliarden Dollar berichtet.
Auszug aus
com!online Heft 7/2000-07-17
Weitere Schadenstatistik
Rund 48 000 Computer-Viren sind derzeit
bekannt. Jeden Tag registrieren Experten 10 bis 15 neue Viren. Die meisten davon erreichen
allerdings niemals einen privaten PC. Lediglich 200 Computerviren sorgen für ernsthafte
Unruhe. Die zehn meist verbreiteten Computer-Viren sind für ein Drittel aller Schäden
verantwortlich. Mit teilweise beträchtlichen Folgen. Nach Untersuchungen der
International Security Association (ICSA) richtet jede einzelne Virenattacke
durchschnittlich 15 000 Mark Schaden an. 44 Stunden dauert es laut Statistik im Schnitt,
die Folgen eines Virenbefalls zu beheben. Die monatliche Infektionsrate liegt laut
ICSA-Studie bei 3,3 Prozent. Das bedeutet: Drei von hundert PCs kommen jeden Monat
in Kontakt mit einem Computer-Virus.
Wachsende Bedrohung durch Viren |
| 1990 | ~300 |
| 1991 | ~400 |
| 1992 | ~1000 |
| 1993 | ~1500 |
| 1994 | ~2000 |
| 1995 | ~2000 |
| 1996 | ~2100 |
| 1997 | ~1900 |
| 1998 | ~3900 |
| 1999 | 10000 |
| 2000 | 16000 (geschätzt) |
Quelle: Com!online, Heft 7/2000
Auszug
aus Computerwoche Nr. 32 vom 11. 08. 2000
Viren in WAP-Handys
Prophylaxe
Viren, die WAP-Handys befallen, gibt es offenbar noch keine,
doch schon haben Sicherheitsspezialisten Lösungen parat, die der potentiellen Gefahr
entgegenwirken sollen. Die Anbieter wollen gerüstet sein, wenn die ersten Störprogramme
aufkommen. Zu den Herstellern von WAP-Sicherheitstools zählt die finnische Firma
F-Secure.
Interview mit Mikko Hyppönen, CTO von F-Secure,
CW-Bericht, Frank Niemann
"Virenschutz für WAP greift
heute nur bei Servern und Gateways"
CW: Müssen sich WAP-Handy-Nutzer schon heute über
Viren Sorgen machen?
HYPPÖNEN: Was bei WAP fehlt, ist Content-Sicherheit. Die
Entwicklungen wurden von Firmen vorangetrieben, die sich bisher fast ausschließlich mit
Sprachkommunikation beschäftigt haben. Doch die Anwender laden sich Programme und Daten
auf ihre Mohiltelefone herunter, in denen Viren versteckt sein können. Wir haben bisher
noch keinen solchen Virus gesehen, doch wir wollen vorbereitet sein. Hätten wir und
andere Anbieter bereits vor 15 Jahren Antivirenprogramme für PCs entwickelt, wäre die
Situation bei der Desklop-Sicheiheit auch eine andere. Heute müssen wir viel Aufwand
treiben, um mit den Entwicklern von PC-Viren mitzuhalten.
CW: Was verstehen Sie unter Content-Security?
HYPPÖNEN: Wir entwickeln Filter, die in Wireless Markup
Language (WML) beziehungsweise der Scriptsprache WMLS erstellte Inhalte untersuchen, die
der Nutzer von einem WAP-Server lädt.
Die Server oder WAP-Gateways beispielsweise von HP, Nokia und Ericsson verfügen über
keine Filterfunktionen.
CW: Was könnten Viren auf WAP-Handys anrichten?
HYPPÖNEN: WML-Scripts haben Zugriff auf das Adressbuch im
Handy, können Short-Message-Service-(SMS-) Nachnchten versenden oder Telefonverbindungen
aufbauen. Bösartige WML-Scripts vermögen einigen Schaden anzurichten. Beispielsweise
könnte ein Wurm eine SMS an alle im Adressbuch eingetragenen Benutzer schicken und sie
damit auf die WAP-Seite locken, die den Virus enthält. Er konnte Anrufe tätigen, die Sie
bezahlen müssten, Einträge im Adressbuch ändern oder löschen.
CW: Sind solche WAP-Gateways sicherer, die nicht bei einem
Netzbetreiber, sondern beispielsweise bei einer Bank stehen?
HYPPÖNEN: Ein privates Gateway soltte mehr Sicherheit bieten,
wenn Sie beispielsweise darüber nur Banktransaktionen abwickeln können. Doch auch hier
kann es zu Problemen kommen. Multiplattformviren, die nicht nur Windows-PCs angreifen,
sondern auch WAP-Telefone, könnten auf Rechnern nach WML-Dateien suchen und diese dann
modifizieren. Wenn ein solcher Virus dann die Workstation befällt, mit der die Bank die
WAP-Seiten pflegt, nützt auch das eigene Gateway wenig.
CW: Gibt es auch Sicherheitsmechanismen für die Endgeräte?
HYPPÖNEN: Alles, was wir tun, spielt sich auf den Servern ab,
die bei Carriern oder Internet-Service- Providern stehen.
Wir würden es sehr begrüßen, wenn es möglich "wäre. Virenscanner für WAP-Handys
zu schreiben. Doch die heutigen
Geräte verrügen weder über den erforderlichen Speicher noch über die
Prozesorleistung, die dafür nötig, wäre. In zwei bis drei Jahren könnte sich dies aber
geändert haben.
CW: Wie gefährdet sind denn die Systeme, auf die der Handy-User
über das WAP-Gateway zugreift, beispielsweise firmeneigene Datenbanken oder
Customer-Relationship-Management-Software?
HYPPÖNEN: Um diese Systeme machen wir uns weniger Sorgen, da
sie durch Firewalls sowie Virtual Private Networks
(VPNs) ganz gut geschützt sind.
Über die im obigen Inhaltsverzeichnis aufgeführten Rubriken (Themen) kann man weiter in die
Problematik eindringen - wenn man will.
Wichtiger Hinweis zu allen Links:
Mit dem weltfremden Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung für
Links" hat das Landgericht (LG) in Hamburg entschieden, dass man durch die Anbringung
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Siehe aber auch http://www.daniel-rehbein.de/urteil-landgericht-hamburg.html
und TDK
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