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Computer-Viren
Man muss nicht erst krank werden, um sich über Computer-Viren zu informieren. Besser ist jedenfalls, man weiss vorher Bescheid. Hier kann man sich schlau machen. Ihr Guide verfolgt aufmerksam die Entwicklung.
Siehe auch   Computer-Sicherheit.
Siehe auch   Handy-Summary
Siehe auch   Glossar zu Viren
Siehe auch   Letzte Meldungen  zu Viren   


Inhaltsverzeichnis von Rubriken zu Computer-Viren

Einstieg - Fragestellungen - Hinweise zum Vorgehen bei der Erschließung der Dokumentation
Einführung Top Ten der Computer-Viren Was tun wenn . . .
     DNS von Viren Viren-Berichte  Forts1  Forts2  Forts3  Forts4  Forts5 Schutz verwalten
Viren-Arten Vorbeugen Web-Adressen
Viren finden Infektion? Schrifttum
Virenscanner Behandeln Noch was offen?
Anbieter von Virenscannern Nachsorge FAQ
Lehren aus letzten Attacken? Schreckensstatistik Weitere Schadensstatistik
Viren in Handys Viren in Palms - Handhelds Alphaliste der Viren-Berichte
Glossar zu Viren Neue Wege für Viren und Würmer Letzte Meldungen
  Tarnung  

Kurze Ansprache des Themas
Computer-Viren bewirken eine Infektion im PC, die "krankhafte" Folgen haben kann.
Wenn man die Ursachen kennt und die Rezepte zur Hand hat, wird die Infektion wahrscheinlich weniger schwere Folgen haben. Angst ist nicht ganz unbegründet, aber es gibt ja Hilfen, die man kennen sollte. Virenschutzprogramme (Anti-Viren-Programme) erlauben entsprechende Vorsorge. Man kann man auf diesen Seiten die notwendigen Kenntnisse verschaffen oder Hilfe bei der Suche nach Aufklärung erhalten. Die nebenstehenden Rubriken werden hoffentlich auf die Fragestellungen eingehen, die Sie auf dem Herzen haben.
Quellen sind unter der Rubrik FAQ zu finden. Einzelne Verweise sind auch zwischen den Texten eingefügt.
Sonst : E-Mail an: Guide für Computer-Viren  walter.tietz@t-online.de

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Auszug aus FOCUS, Nr. 20 vom 15. 05. 2000
Virus-Schreckenstatistik
Von 643 Sicherheitsfachleuten grosser US-Firmen entdeckten im letzten Jahr:

Computer-Viren

85 %

Missbrauch durch Mitarbeiter*

79 %

Denial-of-Service-Attacken**

27 %

Systemeindringlinge von außen

25 %

*    Herunterladen von pornographischem Material
**  Bombardements mit Anfragen, um Web-Seite zu blockieren

Digitale Erreger - Virenmeldungen 1999

Makroviren

64 %

Bootviren

14 %

Trojaner

12 %

Würmer

5 %

File-Viren

3 %

Sonstige

2 %

Geschätzter Schaden durch ILOVEYOU-Virus (Frühjahr 2000) weltweit
in der Größenordnung von
mindestens   30 Milliarden Dollar  oder mehr.
Für 1999 wird von einem weltweitern Virenschaden von 12 Milliarden Dollar berichtet.

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Auszug aus com!online Heft 7/2000-07-17
Weitere Schadenstatistik
Rund 48 000 Computer-Viren sind derzeit bekannt. Jeden Tag registrieren Experten 10 bis 15 neue Viren. Die meisten davon erreichen allerdings niemals einen privaten PC. Lediglich 200 Computerviren sorgen für ernsthafte Unruhe. Die zehn meist verbreiteten Computer-Viren sind für ein Drittel aller Schäden verantwortlich. Mit teilweise beträchtlichen Folgen. Nach Untersuchungen der International Security Association (ICSA) richtet jede einzelne Virenattacke durchschnittlich 15 000 Mark Schaden an. 44 Stunden dauert es laut Statistik im Schnitt, die Folgen eines Virenbefalls zu beheben. Die monatliche Infektionsrate liegt laut ICSA-Studie bei 3,3 Prozent. Das bedeutet: Drei von hundert PCs kommen jeden Monat in Kontakt mit einem Computer-Virus.

Wachsende Bedrohung durch Viren

1990 ~300
1991 ~400
1992 ~1000
1993 ~1500
1994 ~2000
1995 ~2000
1996 ~2100
1997 ~1900
1998 ~3900
1999 10000
2000 16000 (geschätzt)

Quelle: Com!online, Heft 7/2000

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Auszug aus Computerwoche Nr. 32 vom 11. 08. 2000
Viren in WAP-Handys
Prophylaxe

Viren, die WAP-Handys befallen, gibt es offenbar noch keine, doch schon haben Sicherheitsspezialisten Lösungen parat, die der potentiellen Gefahr entgegenwirken sollen. Die Anbieter wollen gerüstet sein, wenn die ersten Störprogramme aufkommen. Zu den Herstellern von WAP-Sicherheitstools zählt die finnische Firma F-Secure.
Interview mit Mikko Hyppönen, CTO von F-Secure, CW-Bericht, Frank Niemann
"Virenschutz für WAP greift heute nur bei Servern und Gateways"
CW
: Müssen sich WAP-Handy-Nutzer schon heute über Viren Sorgen machen?
HYPPÖNEN: Was bei WAP fehlt, ist Content-Sicherheit. Die Entwicklungen wurden von Firmen vorangetrieben, die sich bisher fast ausschließlich mit Sprachkommunikation beschäftigt haben. Doch die Anwender laden sich Programme und Daten auf ihre Mohiltelefone herunter, in denen Viren versteckt sein können. Wir haben bisher noch keinen solchen Virus gesehen, doch wir wollen vorbereitet sein. Hätten wir und andere Anbieter bereits vor 15 Jahren Antivirenprogramme für PCs entwickelt, wäre die Situation bei der Desklop-Sicheiheit auch eine andere. Heute müssen wir viel Aufwand treiben, um mit den Entwicklern von PC-Viren mitzuhalten.
CW: Was verstehen Sie unter Content-Security?
HYPPÖNEN: Wir entwickeln Filter, die in Wireless Markup Language (WML) beziehungsweise der Scriptsprache WMLS erstellte Inhalte untersuchen, die der Nutzer von einem WAP-Server lädt.
Die Server oder WAP-Gateways beispielsweise von HP, Nokia und Ericsson verfügen über keine Filterfunktionen.
CW: Was könnten Viren auf WAP-Handys anrichten?
HYPPÖNEN: WML-Scripts haben Zugriff auf das Adressbuch im Handy, können Short-Message-Service-(SMS-) Nachnchten versenden oder Telefonverbindungen aufbauen. Bösartige WML-Scripts vermögen einigen Schaden anzurichten. Beispielsweise könnte ein Wurm eine SMS an alle im Adressbuch eingetragenen Benutzer schicken und sie damit auf die WAP-Seite locken, die den Virus enthält. Er konnte Anrufe tätigen, die Sie bezahlen müssten, Einträge im Adressbuch ändern oder löschen.
CW: Sind solche WAP-Gateways sicherer, die nicht bei einem Netzbetreiber, sondern beispielsweise bei einer Bank stehen?
HYPPÖNEN: Ein privates Gateway soltte mehr Sicherheit bieten, wenn Sie beispielsweise darüber nur Banktransaktionen abwickeln können. Doch auch hier kann es zu Problemen kommen. Multiplattformviren, die nicht nur Windows-PCs angreifen, sondern auch WAP-Telefone, könnten auf Rechnern nach WML-Dateien suchen und diese dann modifizieren. Wenn ein solcher Virus dann die Workstation befällt, mit der die Bank die WAP-Seiten pflegt, nützt auch das eigene Gateway wenig.
CW: Gibt es auch Sicherheitsmechanismen für die Endgeräte?
HYPPÖNEN: Alles, was wir tun, spielt sich auf den Servern ab, die bei Carriern oder Internet-Service- Providern stehen.
Wir würden es sehr begrüßen, wenn es möglich "wäre. Virenscanner für WAP-Handys zu schreiben. Doch die heutigen
Geräte verrügen weder über den erforderlichen Speicher noch über die Prozesorleistung, die dafür nötig, wäre. In zwei bis drei Jahren könnte sich dies aber geändert haben.
CW: Wie gefährdet sind denn die Systeme, auf die der Handy-User über das WAP-Gateway zugreift, beispielsweise firmeneigene Datenbanken oder Customer-Relationship-Management-Software?
HYPPÖNEN: Um diese Systeme machen wir uns weniger Sorgen, da sie durch Firewalls sowie Virtual Private Networks
(VPNs) ganz gut geschützt sind.

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Über die im obigen Inhaltsverzeichnis aufgeführten Rubriken (Themen) kann man weiter in die Problematik eindringen - wenn man will.

Wichtiger Hinweis zu allen Links:
Mit dem weltfremden Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung für Links" hat das Landgericht (LG) in Hamburg entschieden, dass man durch die Anbringung eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann - so das LG - nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert.
Hiermit distanziere ich mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten.

Siehe aber auch  http://www.daniel-rehbein.de/urteil-landgericht-hamburg.html   und TDK

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